TamoSoft: Network Analysis Tools & Security Software
Contents

WLAN Netzwerkmonitor und -analyser - CommView for WiFi

 
Einführung
Über CommView for WiFi
Was ist neu?
Zur Benutzung des Programmes
Installation der Treiber
Übersicht
Scanner
Knoten
Kanäle
Letzte IP-Verbindungen
Pakete
Logging
Logbetrachter
Regeln
Erweiterte Regeln
Alarm
WEP/WPA Schlüssel
Rekonstruktion von TCP Sessions
UDP-Streams rekonstruieren
Statistiken und Berichte
Die Verwendung von Kennnamen
Paketgenerator
Optischer Paketersteller
NIC Vendor (Hersteller) Identifier (Identifiziertool)
Scheduler
Knotenzuordnung wiederherstellen
Der Einsatz des Remote Agent für WiFi
Einstellungen
Häufig gestellte Fragen
VoIP-Analyse
Einleitung
Arbeiten mit dem VoIP-Analyser
SIP- und H.323-Sitzungen
RTP-Ströme
Registrierungen
Endpunkte
Fehler
Anrufprotokoll
Berichte
Anrufswiedergabe
VoIP-Protokollbetrachter
Arbeiten mit Auflistungen im VoIP-Analyser
NVF-Dateien
Weiterführende Themen
Hintergründe von CRC- und ICV-Fehlern
Hintergründe der WPA Entschlüsselung
Signalstärke
802.11n Netzwerke uberwachen
Empfang von intensivem Verkehr
CommView for WiFi im unsichtbaren Modus laufen lassen
Kommandozeilen Parameter
Datenaustausch mit Ihrer Anwendung
Maßgeschneidertes Decoding
CommView Logdateien Format
Information
Wie kann man CommView for WiFi kaufen
Kontaktieren Sie uns
Andere Produkte von TamoSoft

Datenaustausch mit Ihrer Anwendung

CommView bietet ein einfaches TCP/IP-Interface, dass es Ihnen ermöglicht von CommView empfangene Pakete zu verarbeiten, während Sie gleichzeitig Ihre eigene Applikation in Echtzeit verwenden. Ab Version 5.0 können Sie mit diesem Interface auch Pakete senden (analog zur Paketgeneratorfunktion in CommView).

 

 

So geht das

CommView sollte mit dem speziellen Kommandozeilenargument MIRROR gestartet werden. Dieses fordert das Programm auf empfangene Pakete an eine bestimmte IP-Adresse und einen TCP-Port Ihrer Wahl zu spiegeln.

 

Beispiele:

CV.EXE mirror:127.0.0.1:5555 // spiegelt die Pakete in die Loopbackadresse, TCP Port 5555

CV.EXE mirror:192.169.0.2:10200 // spiegelt die Pakete nach 192.169.0.2, TCP Port 10200

 

Wenn CommView mit einem solchen Schalter gestartet wurde, versucht es eine TCP-Session durch Verbinden zu der definierten IP- Adresse bzw. Portnummer zu generieren. Das bedeutet, dass Sie bereits die Anwendung laufen lassen und einen bestimmten Port abhören lassen. Wenn CommView keine Verbindung erzeugen kann, versucht das Programm alle 15 Sekunden eine Neuverbindung herzustellen. Dies geschieht auch bei einem Verbindungsabbruch. Auch hier versucht CommView alle 15 Sekunden eine Neuverbindung herzustellen. Wenn diese Verbindung erfolgreich hergestellt wurde sendet CommView die gesammelten Pakete in Echtzeit zu dieser definierten IP-Adresse.

 

Daten Format

 

Die Daten werden im NCF-Format übertragen. Mehr dazu unter CommView Logdateien Format.

 

Senden von Paketen

 

Pakete können von Ihrer Anwendung nicht nur empfangen, sondern auch mittels des Paketgenerators gesendet werden. Dabei sendet CommView die Daten über dieselbe TCP-Verbindung, über die Sie auch die Daten erhalten. Das Datenformat ist einfach. Sie sollten die Paketlänge (2 Byte lange unsignierte Interger) und danach das Paket selbst senden. Wenn das Adapter nicht geöffnet wurde oder keine Paketinjection erlaubt, wird das Paket ohne Hinweis verworfen.

 

Beispielprojekte

Zwei einfache Demoanwendungen, die auf eingehende Verbindungen hören extrahieren Pakete aus dem Stream und zeigen sofern vorhanden die Rohdaten.

 

http://www.tamos.com/products/commview/samp_mirr_c5.zip. Dies ist ein Visual Studio Projekt mit C++ Quellcode.
http://www.tamos.com/products/commview/samp_mirr_d5.zip. Dies ist ein Delphi-Project mit Pascal Sourcecode. Wenn Sie das Projekt kompilieren wollen benötigen Sie die bekannten ICS-Komponentensuite von Francois Piette, erhältlich unter http://www.overbyte.be.

 

Bandbreite

Wenn Sie Daten auf einem entfernten Computer spiegeln, sollten Sie sicherstellen, dass der Link zwischen CommView und dem Ziel der Spiegelung schnell genug ist, um die empfangenen Daten alle zu transportieren. Wenn CommView 500 KBytes/sec empfängt und Ihr Link nur 50 KBytes/sec versenden kann, werden Sie zwangsläufig einen Datenstau bekommen, der verschiedene Probleme erzeugen kann. Z.B. könnte Winsock bei einigen Windowsversionen aufhören Daten zu senden.