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Site Survey Tool - TamoGraph

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Einführung
Übersicht
Systemanforderungen
Treiberinstallation
Lizenztypen und Testversionseinschränkungen
Bedienoberflächenübersicht
Access Point-Liste
Aufstellplan / Standortkarte
Planungs- und Erfassungs-, Eigenschaften-, und Optionen-Eingabefeld
Hauptmenü
Durchführung einer Standorterfassung
Neuer Projektassistent
Kalibrierung
Einstellungen
Datenansammlung
Erfassungstypen verstehen: Passive, Aktive und Vorhersagende
Aktive Erfassungen konfigurieren
Beste Praktiken, Tips und Tricks
Erfassungsteilung
Vorhersagende Erfassungen
Wände und andere Hindernisse zeichnen
Dämpfungszonen zeichnen
Lösungen zur Platzierung virtueller APs
Virtuelle APs manuell platzieren und konfigurieren
Virtuelle APs automatisch platzieren und konfigurieren
Virtuelle APs neu konfigurieren
Mit Voreinstellungen arbeiten
Visualisierungen übernehmen
Mit Mehretagenplänen arbeiten
Reale und virtuelle Daten vermischen
Beste Praktiken, Tipps und Tricks
Daten analysieren – Passive und Vorhersagende Erfassungen
Daten für die Analyse auswählen
AP-Standortjustierung nach Passiven Erfassungen
Aufteilung eines AP in verschiedene einzele APs
Mit Multi-SSID-AP’s arbeiten
Bildliche Datendarstellung
Signalstärke
Signal-Rausch-Verhältnis
Signal-Stör-Verhältnis
AP-Empfangsbereiche
AP-Anzahl
Voraussichtliche PHY-Rate
Frame-Format
Kanalbandbreite
Kanal-Abdeckungskarte
Anforderungen
Daten analysieren – Aktive Erfassungen
Daten zur Analyse auswählen
Bildliche Darstellungstypen
Aktuelle PHY-Rate
TCP Upstream- und TCP Downstream-Rate
UDP Upstream- und UDP-Downstream-Rate
UDP Upstream- und Downstream-Verlust
Hin- und Zurückzeit
Verbundene AP
Anforderungen
Spektralanalyse
Hardwareanforderungen
Spektraldatendiagramme
Spektralanalyseerfassungen durchführen
Gesammelte Spektraldaten anzeigen
Spektraldaten exportieren
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Berichte anpassen
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TamoGraph konfigurieren
Pläne und Erfassungen
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AP-Erkennung & Anordnung
Visualisierungseinstellungen
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GPS-Empfänger konfigurieren
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Sprachbedienung
TamoGraph innerhalb virtueller Machine benutzen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Verkauf und Support

Beste Praktiken, Tipps und Tricks

Die Planung von WLANs ist eine komplexe Aufgabe, die ein genaues Verstehen der zugrundeliegenden Technologie und Planungsprinzipien erfordert. Wenn Sie in der WLAN-Planung und -Aufstellung neu sind, empfehlen wir sehr, dass Sie ein gutes Buch über dieses Thema lesen, wie The Certified Wireless Design Professional Official Study Guide. Zusätzlich berücksichtigen Sie die folgenden Tipps und Tricks.

· Gerade weil die maximale Ausgangsleistungen Ihrer APs auf 17 oder 20 dBm gesetzt werden kann, heißt das nicht, dass sie auf diesen Wert gesetzt werden soll. Sie sollten den Fakt berücksichtigen, dass die meisten Wi-Fi-Klientenadapter, wie Labtops, Tablets oder Desktops mit Wi-Fi-Adaptern eine geringere Ausgangsleistung besitzen, typischerweise 13 oder 15 dBm. Als Ergebnis kann ein Klient einen 20-dBm-AP über eine große Entfernung „hören“, aber der AP kann den Klienten nicht „hören“. Nebenbei, APs mit hoher Ausgangsleistung produzieren unnötige Interferenz mit anderen APs in dichtgelagerten WLAN-Umgebungen. Wenn Sie ihr WLAN eher auf Leistung als auf Abdeckung planen, werden Sie wahrscheinlich eine dichtgelagerte Anordnung von APs erhalten. Hier ist stärker nicht unbedingt besser. Sie sollten in Erwägung ziehen, den Leistungspegel zu reduzieren, so dass der Leistungspegel der Klientengeräte erreicht wird.
· Wenn Sie Ihr WLAN eher für Abdeckung planen als für Leistung, kann die Benutzung hoher AP-Ausgangsleistungen geeignet sein. Stellen Sie dennoch sichrer, die AP-Spezifikationen zu lesen, um den aktuellen Leistungspegel zu bestimmen. Erinnern Sie sich, dass der maximal mögliche Leistungspegel für verschiedene Kanäle unterschiedlich ist.
· Die Signalstärke erzählt Ihnen nicht gesamte Geschichte. Berücksichtigen Sie einen 802.11n-AP im 2,4 GHz-Band mit einer ungerichteten Standardantenne und mit 17 dBm Ausgangsleistung auf einem Plan ohne Hindernisse. Wenn Sie die Signalstärken-Visualisierung auswählen, wird TamoGraph einen sehr großen Kreis (einige hundert Meter) um Ihren AP zeichnet. Bedeutet dies, dass der gesamte Bereich berücksichtigt werden kann und vom AP abgedeckt wird? Natürlich nicht, weil zum Beispiel, bei einer Distanz von ungefähr 300 Metern die Signalstärke um -90 dBm liegt. Ja, das Signal ist vorhanden, Ihr Klientengerät kann den AP eben erreichen und in der Auflistung verfügbarer Netzwerke anzeigen; aber es wird keine Verbindung erfolgen. Erstens, weil der AP den Klient nicht „hören“ kann, wie vorher beschrieben wurde. Zweitens, selbst eine grenzwertige Verbindung erfordert eine Signal-zu-Rausch-Rate von mindestens 4 dBm. Berücksichtigen Sie, dass die typische Geräuschstärke im 2,4 GHz-Band in kommunalen Bereichen über -90 dBm beträgt, die Signalstärke muss bei mindestens -86 dBm liegen. Bei dieser Stärke kann sich der Klient verbinden, aber der Durchsatz wird extrem gering sein. Das bedeutet, die Erwartete PHY-Raten- oder die AP-Abdeckungsvisualisierung sind informativer als die Signalstärke-Visualisierung. TamoGraph zeichnet keine Signalstärken auf, wenn der Unterschied zwischen Signalstärke und Geräuschstärke unter 4 dBm liegt.
· Es ist heutigentags allgemeine Praxis, dass 2,4 GHz-Band für alte durchsatzarme Geräte und das 5 GHz-Band für neuere 802.11n- oder 802.11ac-Geräte mit hohem Durchsatz zu benutzen. Platzieren Sie einen Dualband-AP im Etagenplan, die 2,4-GHZ- und 5-GHz-Sender sind standardmäßig aktiviert und beide sind in der AP-Auflistung im linken Bedienfeld des Hauptapplikationsfensters ausgewählt. Das bedeutet, dass die Signalstärke- oder die Erwartete PHY-Raten-Visualisierung Ihnen allmählich zunehmende Bilder zeigen wird; wenn mehr als ein Sender in der Visualisierung enthalten ist, werden die Werte für den stärksten AP angezeigt. Trotzdem möchten Sie vermutlich die Abdeckung und die erwartete PHY-Rate individuell für jedes Band schätzen, weil der Bereich für 5 GHz-Sender kürzer ist und weil die Dämpfung für 5 GHz-Signale höher ist. Um dies auszuführen, drücken Sie auf den Button APs auswählen in der Werkzeugleiste und benutzen die Checkboxen um die entsprechenden individuellen APs zu aktivieren oder zu deaktivieren. Sie können die APs auch durch Band gruppieren und dann mit einem Klick alle 5-GHz- oder 2-GHz-APs aktivieren oder deaktivieren. Sie können sich merken, dass solange im 2,4-GHz-Band eine gute Abdeckung vorhanden ist, die 5-GHz-Abdeckung nirgendwo verfügbar ist.
· Die Auswahl der richtigen Antenne für Ihren AP steigert deutlich die Signalstärke, verringert die Interferenz und deshalb, überprüfen Sie die Leistung. Wenn die Antenne des APs austauschbar ist, fügt dies Ihrem WLAN-Plan einen anderen Freiheitsgrad hinzu. Mit die Benutzung von TamoGraph, können Sie aus einer großen Kollektion von allgemeinen und herstellerspezifischen Antennen auswählen. Sie können auch Antennenmuster in 3D ansehen.