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Site Survey Tool - TamoGraph

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Einführung
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Systemanforderungen
Treiberinstallation
Lizenztypen und Testversionseinschränkungen
Bedienoberflächenübersicht
Access Point-Liste
Aufstellplan / Standortkarte
Planungs- und Erfassungs-, Eigenschaften-, und Optionen-Eingabefeld
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Durchführung einer Standorterfassung
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Aktive Erfassungen konfigurieren
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Erfassungsteilung
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Lösungen zur Platzierung virtueller APs
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Beste Praktiken, Tipps und Tricks
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Daten für die Analyse auswählen
AP-Standortjustierung nach Passiven Erfassungen
Aufteilung eines AP in verschiedene einzele APs
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Bildliche Datendarstellung
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Voraussichtliche PHY-Rate
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Kanal-Abdeckungskarte
Anforderungen
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Daten zur Analyse auswählen
Bildliche Darstellungstypen
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Voraussichtliche PHY-Rate

Die Bitübertragungsschichtrate (PHY) ist die Geschwindigkeit mit der Anwendergeräte mit dem AP kommunizieren. Wenn Sie innerhalb des WLAN-Abdeckungsbereiches, einen mit einem AP verbundenen Computer bewegen, zeigt der Adaptereigenschaftendialog in Windows, die variierende Verbindungsgeschwindigkeit, die in der Nähe des AP 450 oder 300 Mbps oder weniger als 1 Mbps betragen kann, wenn Sie 50 Meter vom AP entfernt sind. Die eingeblendet Geschwindigkeit ist ist die PHY-Rate.

Die PHY-Rate bestimmt unmittelbar die Datendurchsatzrate, welche die durchschnittliche Geschwindigkeit ist, mit der, Klient und AP, Applikationdaten (Dateien) austauschen können. Die Datendurchsatzrate ist stets niedriger als die PHY-Rate, typischerweise bei mehr als 50%, aufgrund einer Anzahl von Faktoren, wie Protocol Overheads und Sendewiederholungen. Eine niedrige PHY-Rate bedeutet immer einen niedrigen Datendurchsatz und deshalb eine schwache WLAN-Leistung.


Wenn Sie PHY-Raten berechnen, benutzt TamoGraph die Einstellungen der Client-Möglichkeiten, die so gut wie die des AP sein können oder eben nicht. Wenn die Möglichkeiten des Adapters geringer sind (d. h., wenn ein 802.11n-Adapter mit einem 802.11an-AP verbunden ist), wird die vom AP unterstützte maximale PHY-Rate nicht erreicht. Mehr Informationen in der Beschreibung der Client-Möglichkeiten.

Die PHY-Rate wird für den AP mit dem stärksten Signal im vorgegebenen Kartenbereich, unter den für die Analyse gewählten APs angezeigt. Dies imitiert das Erreichbarkeitsverhalten des Klientenadapters, dass mit dem stärksten AP verbunden ist. Solange andere vernehmbare APs hohe PHY-Raten anbieten können, wird ein typischer Adapter versuchen, sich mit dem AP mit dem stärksten Signal zu verbinden. Sie können einen oder mehrere der ausgewählten APs abwählen um die PHY-Rate wenigerstarker APs zu sehen.

Geschätzte PHY-Ratenberechnungen basieren auf der Signalstärke und und der Benutzung einer Tabelle, welche die Signalstärke den PHY-Datenraten zuordnet. Die Tabelle nutzt durchschnittliche Werte für gebräuchliche Adaptertypen. Die aktuell feststellbare PHY-Rate kann niedriger oder höher als die geschätzte Rate sein, je nach benutztem spezifischen Adapter und der AP-Ausstattung.

Doppelklicken auf die Schätz-PHY-Raten-Legende in der Statuszeile ermöglicht Ihnen das Farbschema zu konfigurieren.

Vorgeschlagene Lösungen

Wenn niedrige geschätzte PHY-Ratenbereiche entdeckt wurden, werden folgende Lösungen vorgeschlagen:

· Erhöhen Sie die Signalstärke, die unmittelbar der PHY-Rate zugeordnet ist. Schauen Sie in die vorgeschlagenen Lösungen zur Erhöhung der Signalstärke im Kapitel Signalstärke.
· Überprüfen Sie die AP-Leistungsfähigkeiten. Falls Sie neuere 802.11n-Ausstattungen benutzen, stellen Sie sicher, dass die maximale MCS-Maßzahl, Short GI und die 40-MHz-Kanalbandbreite in der Gerätekonfiguration möglich sind.
· Überprüfen Sie die Einstellungen in den Client-Möglichkeiten. Es kann sein, dass Sie die Einstellungen irrtümlicherweise zu sehr begrenzt haben.
· Wenn Sie eine veraltete 802.11-a/b/g-Ausstattung benutzen, ziehen Sie eine Modernisierung auf 802.11n oder 802.11ac in Betracht.