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Site Survey Tool - TamoGraph

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UDP Upstream- und UDP-Downstream-Rate

Die Visualisierungen der UPD Upstream- und der UDP-Downstream-Rate zeigen die UDP-Durchsatzraten gemessen in Mbps (Megabit pro Sekunde) an. Der Durchsatz ist die Summe der vom Klienten zum Server pro Sekunde gelieferten Applikationsdaten (Upstream) oder vom Server zum Klienten (Downstream).  Dabei ist der Protocol-Overhead nicht enthalten, wenn wir also über einen TCP-Durchsatz von 1 Mbps sprechen, meinen wir, dass 125 Kbytes der aktuellen Datenladung zwischen zwei Netzwerkknoten innerhalb einer Sekunde versendet werden, ohne TCP-, IP-, Ethernet oder 802.11-Header.

Genau wie TCP-Durchsatzraten sind UDP-Durchsatzraten eine der wichtigsten realen WLAN-Metriken, weil sie die Endanwendererfahrungen und die dem Netzwerk zugehörige Applikationsleistung untersuchen. Im Unterschied zu TCP wird UDP typischerweise in Audio- und Video-Streaming-Applikationen, wie VoIP benutzt, so können Ihnen UDP-Durchsatzmetriken eine Einsicht in die zu erwartende VoIP-Qualität geben.

Doppelklicken auf die Legende der UDP Upstream- und UDP Downstreamrate in der Statusleiste ermöglicht Ihnen das Farbschema zu konfigurieren und den Wertebereich zu verändern.

Vorgeschlagene Lösungen

Wenn Bereiche mit geringem Durchsatz entdeckt werden, schlagen wir die folgenden Lösungen vor:

· Überprüfen Sie, ob die aktuelle PHY-Rate ausreichend ist. Durchsatzraten können nicht höher sein als die PHY-Rate; in der Praxis sind sie etwa 50% niedriger als die PHY-Rate. Zum Beispiel, wenn PHY-Rate im vorgegebenen Bereich nur 2 Mbps beträgt, sollten Sie nicht erwarten, dass die Durchsatzrate 1 Mbps übersteigt. Praktisch kann es in Abhängigkeit von anderen Faktoren weniger als 0,1 oder 0,2 Mbps sein.
· Andere bekannte Gründe für geringe Durchsatzraten sind die Interferenz und zu starker Netzwerkverkehr. Die für passive Erfassungen verfügbare Visualisierung Signal-Stör-Verhältnis kann Interferenzergebnisse bereitstellen.  Starker Netzwerkverkehr kann entweder die Folge sein von Überzeichnung (zu viele Klienten pro AP) oder durch starke Netzwerkbeanspruchung einiger Klienten. Erstere können durch eine Erhöhung der AP-Anzahl adressiert werden, Letztere sollten durch Netzwerkverkehrsüberwachungssoftware überprüft und gehandhabt werden.
· Der Klienten-AP, Teil des Anknüpfpunktes darf nicht der Flaschenhals sein. Gerade wenn die drahtlose Bindungsqualität exzellent ist und hohe Durchsatzraten bereitstellt, kann die verdrahtete Seite des Netzwerkes das Problem sein. Zum Beispiel, wenn das Durchsatztestserver-Utility auf einem mit einem 100 Mbps-Adapter ausgestatteten Computer läuft, werden Ihre Durchsatzraten in diesem Test nie größer sein als 90 Mbps, trotz der Tatsache, dass die drahtlose Seite des Anknüpfungspunktes 150 oder 200 Mbps Datendurchsatz bereitstellt. Stellen Sie sicher, dass die Bandbreite auf der verdrahteten Seite größer ist als die Bandbreite auf der drahtlosen Seite; überprüfen Sie die Ethernet-Adaptergeschwindigkeit, Switch Port-Geschwindigkeit, Verkabelung usw. Die gesamte Hardware zwischen Klient und Server sollte eine Geschwindigkeit von mindestens 1 Gbps unterstützen.